Am 31. Dezember 2030 steht die Welt an einem Abgrund, dessen Tiefe noch niemand ermessen kann. In nur fünf Jahren hat die technologische Beschleunigung mehr verändert als die Industrielle Revolution in einem Jahrhundert. Die alte Ordnung ist zerbrochen – die Arbeitsgesellschaft, der Sozialstaat, das Vertrauen in den Fortschritt als Kraft des Guten.
Aber es gibt keine neue Ordnung. Noch nicht. Es gibt nur Trümmer und die Menschen, die in ihnen stehen und nach einem Weg suchen. Die IMA organisiert, die Konzerne automatisieren, die Regierungen lavieren. Und in den Laboren, unsichtbar für die meisten, wird bereits an der nächsten Generation von KI-Systemen gearbeitet – Systeme, die nicht mehr nur allgemein intelligent sind, sondern superintelligent.
Die Beschleunigung ist nicht vorbei. Sie hat gerade erst begonnen.
